Ich darf das     Wie ich das Alphabet lernte
Ich lebe in ner Welt     Sprechwerte
Ich hasse     Alles wird gut
Tja - rundes Ding     Morgenreim
Kennst du das     Weiß es nicht
Wenn er tot ist     2 Minuten Stille
4 Minuten Himmel     8 Minuten Dunkel
Viertelstunde Glücklich     Eine Stunde Liebe

Psychos


Charaktere

Frau Zopf
Herr Abdulla
Frau Gralum
C. Spei
Dundee
Der Arzt
H1, H2, H3, H4, HV und HE

(Im Wartezimmer stehen 3 Stühle, ein niedriger Tisch mit Zeitschriften, eine mit Stellwänden abgegrenzte Garderobe und eine Blumenvase)
(Am linken Eingang tritt Frau Zopf auf und geht zum mittleren Stuhl. Sie nimmt sich eine Klatschzeitschrift und blättert gelangweilt darin rum, zwischendurch sieht sie zweimal auf die Uhr.)

Zopf: (als ob jemand (H1) das Wartezimmer betreten hätte, zu H1): Guten Morgen. (H1: Guten Morgen. Ist schon jemand drin?) Nein, ich bin die Erste hier. (H1: Haben sie einen Termin?) Ja, für 12:30 Uhr. Und sie? (H1: Ja, der müsste eigentlich jetzt sein) Heißen sie Müller? (H1:Ja) Dann hat der Doktor eben bestimmt sie gemeint. (H1: Sie meinen, ich soll einfach gehen?) Ja, natürlich. (H1: Dann auf Wiedersehen.) Alles Gute! (sieht H1 nach, wie sie das Wartezimmer rechts zur Arztpraxis verlässt.)

(Währenddessen tritt Abdulla auf, er trägt einen langen Mantel, darunter einen Pullover und raucht Zigarette).
Abdulla: Morgen!
Zopf: Guten Tag.
(Abdulla setzt sich noch in Matel links neben Zopf)
Zopf: Wollen sie nicht ihren Mantel ausziehen?
Abdulla: (druckst herum): Hmm, ich weiß nicht.
Zopf: Da hinten ist doch eine Garderobe! (Zeigt zur Garderobenecke) Der wird schon nicht geklaut.
Abdulla: (mit Unbehagen): Na gut, wenn sie meinen. (Steht auf und bringt den Mantel weg. Als er sich in die Garderobe gezwängt hat und den Mantel aufhängt): Dschihad noch mal ist das eng hier!
Zopf: (währenddessen zu H2, die gerade hereingekommen ist): Wer hat ihnen den dieses Beil in den Kopf gehauen? (H2 erzählt)
Abdulla: (nervös werdend): Die Wände kommen immer näher! Verflucht noch mal – gleich ersticke ich!(atmet schwer)
Zopf: Ja, das kenne ich. (H2 erzählt weiter)
Abdulla: (mit keuchender, um Luft ringender Stimme): So helfen sie mir doch, sehen sie nicht, dass ich gleich platt wie eine Briefmarke bin?
Zopf: Aber, sagen sie, tut das denn nicht weh? (H2: Nein, das macht gar nichts, ich bin ja schon tot.)
Abdulla: (kämpft sich während der Antwort von H2 drückend aus der Garderobe und beugt sich keuchend Luft holend nach vorne.)
Zopf: Oh, sie sind schon tot! Na das ist etwas anderes.
Abdulla: (Setzt sich links neben Zopf auf den Stuhl): Haben sie denn nicht gemerkt, dass ich da hinten in Lebensgefahr schwebte?
Zopf: (Durch Abdulla von H2 abgelenkt): Hmm?
Abdulla: Mit wem haben sie sich da eigentlich unterhalten?
Zopf: (Zu Abdulla gewand): Woher soll ich wissen, wie er heißt, fragen sie ihn doch!
Abdulla: Wen? (Sieht sich suchend um)
Zopf: Den Mann mit dem Beil im Kopf! (dreht sich dahin, wo H2 gesessen hat) Oh, jetzt ist er weg, wahrscheinlich gerade in die Praxis. Komisch, ich hab gar nichts gehört!

(Abdulla schüttelt den Kopf und nimmt sich eine Gartenzeitung. Zopf nickt H3 zu, der gerade den Raum betritt.)
Abdulla: (geht zum Fenster um seine fertig gerauchte Zigarette wegzuwerfen.)
Zopf: Müssen sie ihren Müll unbedingt da in die Umwelt werfen?
Abdulla: (steht lässig am Fenster) Sehen sie hier irgendwo einen Aschen-becher? (sieht zurück zum Fenster, schreit dann auf): Aaah !!!
Zopf: Was denn?
Abdulla: Verflucht ist das hoch! (krallt sich am Fensterbrett fest und dreht sich schräg um, damit er nicht mehr hinaussehen muss)
Zopf: Bitte? (steht auf, geht zu Abdulla und sieht aus dem Fenster) Das ist keine drei Meter hoch.
Abdulla: Na, springen sie erst mal runter und dann reden wir weiter! (hält sich die Augen zu, dreht sich halb um und wirft die Kippe über seine Schulter hinaus, dann setzt er sich wieder, schwer atmend, auf seinen Stuhl.)
Zopf: (Geht ebenfalls zurück zu ihrem Stuhl und stolpert dabei über das Bein von H3) Tschuldigung. (setzt sich auf ihren Platz. Nach einer Pause): Warum sind sie eigentlich hier?
Abdulla: Naja, mein Chef hat gesagt ich soll mal hier hin gehen um meine drei Probleme zu bekämpfen.
Zopf: (lächelt) Drei?
Abdulla: Das dritte ist Technophobie.
Zopf: (nickt verstehend) Was arbeiten sie denn?
Abdulla: Ich bin Aufzugsmechaniker.
Zopf: (H3: Genau wie ein Tiefseetaucher mit Wasserallergie) (lacht)
Abdulla: Was lachst du?
Zopf: Er sagt: „Genau wie ein Tiefseetaucher mit Wasserallergie.“
Arzt: (aus dem Lautsprecher): Herr Abdulla in Zimmer 2 bitte!
Abdulla: (steht auf) Also dann
Zopf: Viel Spaß.
Abdulla: (grinst) Ganz sicher. (sieht zur Garderobe, kaut auf seiner Unterlippe und sagt zu sich selbst): Den lass ich eher noch hier, nie mehr im Leben geh ich da rein! (zur Praxis ab)
Zopf: (H3: Der hat aber rumgesponnen!) Ja, echt komischer Kerl. (nimmt sich wieder eine Klatschzeitschrift und liest ein wenig.)(H3: Einen schlechteren Beruf hätte er aber auch echt nicht wählen können.)(sieht auf) Das schon, aber man könnte sich doch bestimmt einen passenderen Beruf suchen, oder? (H3: Hat man andererseits auch nicht immer die Möglichkeit zu.) Stimmt auch wieder. Ein Bekannter von mir, der ist jetzt um die 30 oder so, hat nen super Abschluss, Doktortitel und alles und sucht jetzt schon seit zwei Jahren vergeblich in ganz Deutschland ne Stelle. (H3: Was hat er denn gelernt?) Geprüfter Komiker. (H3: Ach Quatsch!) Nein, wirklich! (H3: Das kann man doch nicht studieren!) Wenn sie wüssten, was man alles studieren kann. (H3: Was denn? Klofrau?) Das nicht, aber mein Cousin hat Schiffe-versenken studiert. Sechs Semester! (H3: Wo das denn?) An der Marineuniversität in Hamburg. (H3: Also mein Nachbar ist arbeitslos, und das schon seit Jahren, und dann schnappen so Leute wie ihr Cousin ihnen die guten Stellen weg. Ich finde es eine Unverschämtheit.) (will was sagen) (H3: Nein, sagen sie nichts – er ist Jurist!) Kein Wunder. (liest weiter)

(Frau Gralum auf, sie trägt Rock und Bluse und setzt sich links neben Frau Zopf.)
Gralum: (sehr freundlich): Einen wunderschönen Tag wünsche ich ihnen! (reicht Zopf die Hand).
Zopf: Morgen. (ergreif Gramlums Hand und schüttelt sie.)
Gralum: (plötzlich aggressiv): Geht es ihnen noch gut sie Wahnsinnige? Wollen sie mir die Hand brechen??? (reißt ihre Hand weg und schlägt Zopf auf die Finger.)
Zopf: (erschrocken): Mein Gott, ich habe ihnen doch gar nichts getan!
Gralum: (aggressiv): Verflucht noch mal, warum sind immer alle so scheiß aggressiv?
Zopf: Ganz ruhig…
Gralum: (wieder ruhig): Entschuldigen sie, ich hoffe ich habe ihnen nicht weh getan?
Zopf: Nein, nein, schon okay.
Gralum: Das passiert mir andauernd. Es ist schlimm. Wissen sie eigentlich, was das für ein Gefühl ist, nie allein zu sein?
Zopf: Absolut. (Zu H3): Sind sie das? „Amsterdam“, ist aber ein seltener Name im Vergleich zu all den Meiers und Müllers. (H3: Das ist nicht mein Nachnahme.) Ach, ihr Vorname? (H3: Ja, das kommt davon wenn die Eltern große Holland-fans sind.) Na, immer noch besser als Pompeji. (lacht) (H3: Ich denke ich gehe dann mal.) Also dann, bis später. (nickt zur Verabschiedung).
Gralum: (wieder aggressiv): Sehen sie mich gefälligst an wenn sie mit mir reden!
Zopf: Aber ich habe doch gar nicht mit ihnen…
Gralum: (aggressiv): Noch besser! Das wird ja immer schöner! Wie wärs mit ein bisschen Höflichkeit?
Zopf: Regen sie sich ab. Gucken sie mal, ich sitze hier jetzt schon ewig, während alle anderen vor mir drankommen, und trotzdem…
Gralum: (schreit): Davon will ich nichts wissen – und ich bin ruhig! Ich bin die Ruhe in Person!
Zopf: Würde ich jetzt nicht so direkt sagen.
Gralum: (brüllt): Was würden sie denn sagen?
Zopf: Mein Gott, sind wir bei der Armee oder was? Seien sie mal nicht so aggressiv!
Gralum: (schreit): Ich bin nicht aggressiv!!!
Zopf: (beruhigend): Hoijoijoi
Gralum: (plötzlich wieder ruhig, nimmt sich eine Zeitschrift und beginnt zu lesen.)
Zopf: (guckt irritiert vom Stimmungswandel, dann): Hä?
Gralum: (sieht auf) Bitte?
Zopf: Was?
Gralum: Sie sagten doch…
Zopf: Nein, aber Sie…
Gralum: (aggressiv): Halten sie die Klappe!!!
(Kurz Ruhe)
Zopf: Was haben sie denn da? (Zeigt auf die rechte Hand Gralums.)
Gralum: (ruhig): Hmm? Wo?
Zopf: Na den Ring! Sind sie etwa verheiratet – in dem Alter?
Gralum: (hebt die Hand, ein Ring wird sichtbar.)
Zopf: Zeigen sie doch mal! (will ihn sich näher besehen.)
Gralum: (reißt die Hand weg) Nix da! Pfoten weg! (Ihre Augen verengen sich und sie lispelt): Mein Schatzzzzz!!! (sie versucht den Ring zu beschützen.)
Zopf: (wendet sich ab) Sagen sie, sind sie nur schizophren oder rede ich hier schon mit multiplen Persönlichkeiten?
Gralum: (plötzlich wieder normal): Hmm, nennt sich Polyphrenie.
Zopf: Bitte wie?
Gralum: (aggressiv): Das geht sie überhaupt nichts an!
Arzt: (aus dem Lautsprecher):Fräulein Gralum bitte.
Gralum: Fräulein??? Sehen sie das hier? (hebt die Hand mit dem Ring hoch, nimmt ihn dann plötzlich zu sich zurück in die Faust. Im Abgehen zur Praxis): Mein Schatzzzzzzz!!!
Zopf: (zu H4 neben sich, wo früher H3 saß): Endlich ist die weg. Tschuldigung dass ich Sie nicht begrüßt habe, aber sie haben ja gesehen wie leicht sie aggressiv wurde. (H4: Und da wollten sie ihr nicht den Rücken zukehren?) Ja, und vor ihnen war schon jemand da, ein Amsterdam Irgendwas, und als ich kurz ein Wort mit ihm gewechselt habe, wurde unsere polyphrene Freundin gleich wieder aggressiv. (H4: Es gibt schon seltsame Leute mit seltsamen Problemen…) Naja, niemand ist umsonst hier, nicht wahr? (H4: So wie bei mir. Ist was ganz Kompliziertes) Oh, ist es nicht ihr Fischkopf? (H4: Nein. Immer wenn mich irgendjemand anspricht, explodiert mein Gehirn und ich muss den ganzen Mist wieder einsammeln.) Ach, so was gibt es?
Gralum: (schreit aus dem Off): Ich hab ihnen doch gesagt sie sollen ihre dreckigen Finger davon lassen!!!
Zopf: (lacht)(Pause.) (H4: Wie lange sind sie eigentlich schon hier?) Ich warte schon ewig hier. (H4: Für wann war denn ihr Termin?) Für 12:30 Uhr. (H4: Wieviel Uhr haben wir denn?) Ist gerade erst vorbei, wir haben fünf nach halb. (H4: Und andere Leute kommen schon Stunden früher dran.) Ja, kommt halt davon wenn man nicht Privat versichert ist. Einer nach dem andern kommt hier rein und geht vor mir zum Doktor, obwohl ich die Erste hier war.

(Spei, in Kapuzenpulli und geschlechtlich nicht zu bestimmen, kommt auf)
Zopf: (H4: So läuft’s im Leben.) Und wissen sie, was das Merkwürdigste ist? Keiner von all den Patientenist bis jetzt aus der Praxis wieder rausgekommen. Einer hat sogar seinen Mantel hier gelassen! (deutet auf den Mantel in der Garderobe.)
Spei: (sieht sich misstrauisch um) Und was meinen sie, wo die alle hin sind?
Zopf: (bemerkt Spei) Hallo. Hmm, da fragen sie mich was.
Spei: (sich ängstlich umsehend): Ich wusste es, das ist eine Falle! Sie sind hinter mir her, aber so leicht kriegen die mich nicht!
Zopf: (beruhigend): Hach, immer locker bleiben. Sind wir ein klein wenig paranoid, hä?
Spei: Bloß weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass sie nicht hinter mir her sind. (Setzt sich an den äußeren Rand des linken Stuhles.)
Zopf: (lacht)(H4: Ich bin nicht schizophren – ich auch nicht.) (zu H4): Hehe, das hätte zu unserem polyphrenen Mädchen gepasst, nicht wahr?
Spei: (misstrauisch): Was?
Zopf: (zitiert): „Ich bin nicht schizophren – ich auch nicht“. Das ist so ähnlich wie ihr Satz und passt zu jemandem, der gerade eben hier war.
Spei: Mit wem reden sie?
Zopf: Mit ihnen.
Spei: Nein, davor.
Zopf: Das ist doch ein Patient wie jeder andere. Er kann auch nichts für seinen Fischkopf. Aber seien sie ruhig, wir wollen ihnen nichts Böses. (rutscht beruhigend näher.)
Spei: Nicht zu nah! (im Befehlston): Aufstehen, Gesicht zu Wand! Sofort!
Zopf: (springt erschrocken auf und tut wie befohlen.) Was soll das?
Spei: (durchsucht sie auf Waffen.)
Zopf: Finger weg von meinem Hintern!
Spei: (nachdem die Suche erfolglos war): Gut, du bist sauber. (setzt sich hin.)
Zopf: (setzt sich ebenfalls) Wollen sie ihn nicht checken? (Zeigt auf H4)
Spei: Hmm? (Sieht in die gedeutete Richtung, sieht niemand und tippt sich, zum Publikum abgewandt, an die Stirn) Nein, ist nicht nötig.
Zopf: Wenn sie meinen.

(Kleine Pause, beide lesen Zeitung)
Zopf: (Zu H5, die gerade den Raum betritt und bei der Garderobe stehen bleibt): Guten Tag.
Spei: Was? – Mit wem reden sie da?
Zopf: (seufzt, verdreht die Augen)
Spei: Das ist alles eine Verschwörung hier! Der ganze Staat ist hinter mir her!
Arzt: (aus dem Lautsprecher): C. Spei in Zimmer 1 bitte!
Spei: Waah! Jetzt haben sie mich!
Zopf: Nun gehen sie schon! (stößt Spei in Richtung Praxis) Hier warten noch andere Leute.
Spei: Lassen sie die Finger von mir! Da kriegen mich keine zehn Pferde rein! Die wollen mich nur aus dem Weg schaffen, ich sag’s ihnen!

(Zopf schiebt Spei mühsam durch die Tür, wo Spei vom Arm des Arztes herein gezogen wird. Zopf setzt sich wieder hin und liest weiter Zeitung.)
Spei: (schreit aus dem Off): Aaah! Lassen sie mich gehen! Biiiiitteeeeeeeeee !!!
Zopf: (sieht sich unbehaglich um) Teufel noch mal. (Lässt den Blick schweifen, starrt dann an die Decke. Zu HV, der um die Lampe fliegt): Macht ihnen das Spaß da oben im Kreis zu fliegen? (HV: Ich könnte auch runterkommen und dein Kleinhirn zerhäckseln.) Ach, danke, bleiben sie doch lieber oben. (HV: Hmm, wenn ich so drüber nachdenke, ist das eine verlockende Perspektive!) Kommen sie ja nicht runter! (zieht sich einen Schuh aus und wirft ihn nach HV. Dann, da er nicht getroffen hat): Verflucht! (HV: Bäbädädä dää dä!) (wirft Zeitung und trifft) Ja genau du doofer Vogel, da kannst du bleiben du Mistvieh! (setzt sich wieder ruhig hin und liest eine andere Zeitung weiter.)

(Dundee kommt in abgerissenen Pennerkleidern und mit einer Schrotflinte über der Schulter ins Wartezimmer.)
Dundee: (sofort und mit geschockter Stimme): Scheiße was macht der riesige Vogel da? (starrt in die Ecke in die Zopf HV vertrieben hat.)
Zopf: (zustimmend): Schlimm, oder? Aber ich habe ihn grad eben schon in seine Schranken gewiesen. Der tut nichts mehr.
Dundee: Sicher? (setzt sich auf den Stuhl links von Zopf und stellt die Schrotflinte neben sich an die Wand.)
Zopf: Bestimmt.
Dundee: Sagen sie, müssen sie diesen Hut aufhaben?
Zopf: (tut so, als würde sie sich eine Mütze abnehmen): Zufrieden?
Dundee: Danke. (liest in einer Pornozeitung)
Zopf: (winkelt seelenruhig die Knie an so dass seine Füße nicht mehr den Boden berühren und liest weiter Zeitung.)
Dundee: (sieht auf den Boden) Waah!!! Ist das etwa Blut???
Zopf: (sieht noch einmal nach) Jop.
Dundee: (kreischt auf, zieht die Füße hoch, guckt wild umher und entdeckt HE mitten im Raum) Echsenviech! Echsenviiiieeeech!!! (Springt auf und beginnt mit HE zu kämpfen)
Zopf: Wovon reden sie?
Dundee: Sehen Sie denn nicht, wie dieses…- Aaaah!
Zopf: Was denn noch?
Dundee: (schreit): Es werden immer mehr! (greift zur Schrotflinte und schießt auf HE, wobei die Blumenvase kaputt geht.)
Zopf: (hält sich die Ohren zu und kneift die Augen zusammen) Oh Gott…
Dundee: (schreit): Ich muss hier raus!!! (flieht zur Praxis ab.)
Zopf: (steht auf um die kaputte Vase zu besichtigen.)

(Aus dem Off ist ein Schrei von Dundee, kurz darauf ein weiterer Schuss und ein Kreischen zu hören.)
Arzt: (Kommt mit zerzausten Haaren herein gerannt und stürzt auf Zopf zu. Flehend): Gute Güte retten sie mich vor diesem Wahnsinnigen! (fällt ihm erschöpft um den Hals)
Zopf: Ganz ruhig, Doktor.
Arzt: (starrt über Zopfs Schulter nach schräg oben und bemerkt HV): Gehört dieser verfluchte Riesenvogel etwa ihnen???