Angels and Airwaves
Romantisch
Autobiographisch
Storytelling
Gesellschaftskritik
Agressiv
Party
Entspannt
"We don't need to Whisper"
Sprache: Englisch (Am)
Veröffentlicht: 2006
Tracks: 11
Genre: Altern./Rock/Ballad/Chillout/Indie
Kurz: Lässiger Alternative-Rock mit starken Instrumenten
Für Fans von: Polarkreis 18, Nickelback, Bullet for my Valentine
Angels and Airwaves mögen zwar nicht die Musikgeschichte neu geschrieben haben, auch wird ihr Bekanntheitsgrad nicht über Szenekreise hinausgehen - eine gewisse Aufmerksamkeit hat ihr Album "We don't need to whisper" nichtsdestoweniger verdient. Das von Blink-182-Sänger Tom DeLonge gegründete Projekt um den Gitarristen David Kennedy, Adam Willard am Schlagzeug und Ryan Sinn am Bass macht amerikanischen Alternative-Rock auf außergewöhnlich lockere Art und Weise, ohne sich in herkömmlichen Strukturen zu verrenken. Das ist weit entfernt vom Punk Rock aus Blink-182 Zeiten und geht in eine vollkommen andere Richtung weiter. Es ist deutlich mehr Elektro zu finden und weniger Punk, und das ganze pendelt sich in einer Mischung aus all dem ein, was man im Alternative Rock zu hören bekommt - auf entspannte Weise. Zwar hören sich viele Songs auf dem Album recht ähnlich an, und ein Preis für herausragende Textvielfalt wird ihnen wohl auch verwehrt bleiben - trotzdem lohnt es sich durchaus, sich zumindest einige Songs anzuhören. Der Großteil der Lieder ist Balladen-ähnlich komponiert und konzentriert sich stark auf klare, elektrische Gitarren und das Schlagzeug. Die meisten Lieder schwingen zwischen gezupfter Gitarre und leichtem Schlag und eingängig gespielter E-Gitarre zu einem Tom-Tom-lastigen Schlagzeug hin und her.
Der mit bekannteste Song dürfte "It hurts" sein, der sich hauptsächlich auf den Refrain konzentriert. Noch besser jedoch vermögen Angels und Airwaves z.B. in "A little's enough" in mehreren instrumentalen Abschnitten die Spannung für den Refrain aufzubauen und den Song schließlich in sanften Streichern ausklingen zu lassen.
Auf Dauer kann der von langgezogenen Vokalen strotzende Gesang des noch an Punkrock gewöhnten DeLonges leider etwas nervig werden, für den kurzweiligen Hörgenuß samt Luftschlagzeug spielen und in Gedanken schwelgen ist das Album allemal gut. Es kann ja schließlich auch nicht jedes Album die Musikgeschichte revolutionieren. Wer jedoch Gefallen an entspanntem Balladenrock findet, der sollte sich dieses Album durchaus zu Gemüte führen.
Fazit: Nicht aus der Bahn werfend, aber trotzdem ein gutes Album zum gleichzeitigen Entspannen und Rocken!















