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Sächsische Schweiz Teil 2: Königstein und die Bastei

Festung Königstein 13.2.12
Eigentlich hatten wir uns einen ganz tollen Plan gemacht: per Bus nach Rathen, Bastei besichtigen, per S-Bahn nach Königstein und dann zurück zur Pension… nur standen wir nun auf der Westseite der Elbe und durften feststellen, dass die Fähre seit einer Woche wegen Eises in der Elbe nicht fuhr. Wir ärgerten uns ein wenig, stiegen dann in die S-Bahn und nahmen uns dafür mehr Zeit für die Festung Königstein im gleichnamigen Ort, die sich nach einem circa einstündigen steilen Weg erwartete, eingebettet in die Felsspalten des Königsteins, eine Fläche mehrerer Hektar einnehmend und sämtliche Baustile der letzten Jahrhunderte vermischend – immer wieder wurde die Burg zur Festung nachgerüstet, obgleich sie letztlich nie angegriffen wurde. Was für eine Geldverschwendung. Ein kompliziertes Kasematten-System, welches wir auch besichtigten, völlig umsonst. Nun, nicht ganz, immerhin diente die Festung uns nun als empfehlenswerter Ausflugsort, vor allem Dank fehlender anderer Touristen, großartiger Aussicht und dem Festungswald, den aus den Felsen ragenden Zinsen, von denen man auf das Dorf Königstein und die Elbe hinabblickt, und einem so ursächsichen Touristenführer, nü, dos es ejn Vognüjen woa. Abends die Sauna in unserer Pension ausgenutzt und wertgeschätzt…

Kleiner Alleingang 14.2.12
Auch heute wieder ein stark abgewandelter Plan: nach ersten Überlegungen, nach Zeughaus zu wandern, auf Empfehlung unserer Gasthaus-Besitzerin nach Hinterhermsdorf gewandert, von wo man zur „romantischen Oberen Schleuse“ komme. Kam leider nur ich, da Torben sein schmerzender Fuß zu schaffen machte, und er ab dem Ort per Bus zurückfuhr. Ich wanderte weiter in den Canyon der Schleuse, samt wahrscheinlich schmalstem Felsaufstieg den ich je nahm und einer Schutzhütte, in der ich zu sommerlichen Zeiten unbedingt mal frei übernachten muss.

Die Bastei 15.2.12
Da heute der letzte Tag war, nahmen wir uns vor, jetzt doch noch die Bastei zu besuchen – da die ohnehin auf dem Weg Richtung Dresden und Halle lag. Leider führte das Navi uns „auf dem schnellsten Weg“ hinter irgendeinem Kaff auf den „Höllweg“. Wir hätten skeptisch werden sollen. Wurden wir nicht, blieben dafür stecken. Viel geschiebe und gewende später nahmen wir alternative Routen, bis wir das gar nicht so leicht erreichbare Rathen erreichten (Luftkurort, daher quasi vollständig für Autos gesperrt), und von dort nicht den eigentlichen, dafür einen abenteuerlicheren und trotzdem zum Ziel führenden Wanderweg fanden, der uns Bastei hochführten: fulminanter Höhepunkt unserer Wandertage; ein architektonisches Kunstwerk ohnegleichen, seht euch die Bilder an. Wir waren überwältigt. Wie überhaupt von dieser herrlichen Region, und kommen sicher irgendwann zurück.
SaupsdorfAussichtsturm WachtbergAussicht vom WachtbergWanderung Sächsische SchweizLichtenhainer WasserfallSächsische Schweiz Eis-MordwaffePrebischtorGefrorener WasserfallElbe bei Bad SchandauFestung KönigsteinSchutzhütte an Oberer SchleuseObere SchleuseBastei-BrückeAussicht an der Bastei RathenBastei RathenBastei Panorama

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Sächsische Schweiz Teil 1: Nationalpark, Schnee und Grenzerfahrungen

Winterwonderland 10.2.12
Das Schöne liegt so nah. Knappe 3h südlich von Halle erreichten Torben und ich heute Mittag Saupsdorf in der sächsischen/böhmischen Schweiz. In einer Pension für 14€/Nacht („Tannenhof“) hausieren wir nun für 5 Tage bei den etwas grobschlächtigen aber netten Pensionsbesitzern in einem ganz und gar aus Holz zu bestehen scheinenden Zimmer mit Schrägdach. Grob das Erste ausgepackt, und dank grober Beschreibung der Wirtin eine primitive Karte gezeichnet und auf den weg gemacht. Wir entdeckten den gelb markierten Wanderweg und folgten ihm bis zu einem versteckten Berggasthof, wo wir neben Gulasch auch eine Wanderkarte bekamen, und uns daraufhin entschieden, zum Aussichtsturm Weifberg weiterzulaufen. Durch ca 10cm hohen Schnee stapfend, immer wieder die wanderpfadsymbole suchend, wanderten wir durch bezauberndes schneeland über Lichtungen und durch Wälder. Das Wetter spielte mit, herrlicher Sonnenschein und warme Klamotten ermöglichten die Wanderung bis um 5:00, inklusive aufstieg auf den aussichtsturm samt grandioser Aussicht (was auch sonst). In Hinterhermsdorf angekommen, einen Kaffee bei „Zu Peters“ getrunken (der Stammtisch mit älteren Herren trug ein Holzschild mit der Aufschrift „Stammtisch“), und dann per Bus zurück nach saupsdorf. Während uns unsere heutige Route nur knapp an Tschechien und ebenso knapp am Nationalpark vorbei führte, geht es morgen in Letzteren!

Nationalpark 11.2.12
Wir ließen uns das Frühstück extra bereits um 8 machen und kämpften uns zeitig aus dem Bett – waren aber ja auch recht früh schlafen gegangen. Um kurz nach 9 stapften wir dann mit Proviant im Rucksack los – in die falsch Richtung. Naja, zumindest etwas zu weit, bis wir dann den roten wanderpfad aus saupsdorf raus gen Süden fanden. Schon bald nachdem wir die Grenze des Nationalparks übertreten hatten, erklommen wir einen Felsen, der zwar glatt wie ein Gletscher war (wir fielen auch mehrmals hin), aber die Wanderoute beschenkte uns dafür mit einem königlichen Ausblick von den schroffen Felsen hinab über verschneite Tannen und ferne Felsen des Nationalparks. Weiter hinab ging es durch selbige Wälder, wir sahen einen Fuchs und erreichten die Buschmühle an der Kirnitzsch, an deren Seite wir nun eine Weile wandern sollten. Sah zwar herrlich aus, ist aber dafür kälter als in der Höhe. Einen Bogen um das Dörfchen Kuhstall machend erreichten wir bereits 12:45 den Lichtenhainer Wasserfall. Selbstredend zugefroren. Aus unserem Plan, von der nächsten Haltestelle aus die 1896 gebaute Kirnitzschtalbahn zu nehmen wurde nichts, da wir die stündlich fahrende Bahn um 10 min verpasst hatten. So gingen wir weiter und entschieden uns bei der Station „Nasser Grund“, sie Links liegen zu lassen und die auf einem Schild als „gemütlich“ gepriesene Wanderoute zu nehmen, laut der wir 2h später dort zurück sein sollten und eine zeitlich passende Bahn nehmen könnten. Der „Butterweg“ war zwar alles andere als gemütlich, aber wir hatten auch schon schlimmeres erlebt, und so errichten wir eine 3/4 Stunde später das Bergsteigerehrenmal „Hohe Liebe“: welch unglaubliche Sicht belohnte den Aufstieg! Wir entschieden uns, statt zurück weiter vorwärts zu gehen und folgten dem Oberen Liebweg hinab bis zur Ostrauer Mühle, wo wir wider Erwartens bereits die 15:20 Bahn nehmen konnten und bis auf 5 min genau ankamen. Mit dieser fuhren wir dann nach Bad Schandau, wo wir die zusätzliche Zeit mit einem Stadtbummel zu vertreiben gedachten -wäre der Ort nicht so langweilig gewesen. Nun, kein Tag ist perfekt. Wir wussten uns die Zeit bis zur nächsten Busfahrt gen Pension zu vertreiben. 

Ausflug nach Tschechien mit Zugabe 12.2.12
Da wir etwas weniger wanden wollten als gestern, die Sonntags Busverbindungen allerdings eine Fahrt zur Bastei erschwerten, fuhren wie zum Wandern in die nahegelegenen Tschechische Republik. Die ÖPNV Verbindung war nicht gerade schnell und einfach, aber dank nur 2 Zonen recht günstig: mit dem Bus nach Sebnitz, nach Bad Schandau, nach 3/4h warten per S Bahn nach Schöna und von da per Fähre nach Hrensko. Schon am Kai sah man die Ankunft im Nachbarland: uns empfingen von Asiaten geführte Klamotten und Ramschstände am Straßenrand zwischen Touri-Restaurants mit 80 Gerichten in Kronen und Euro auf der Speisekarte. Wir durchquerten den Ort und folgten der Straße an Flussesseite etwa 40min lang, bevor wir auf den roten Wanderweg in dem böhmischen Nationalpark hinein abbogen. Die Wege waren etwas besser befestigt als jene der letzten Tage, und wir begegneten ganzen 8 anderen Wanderern während wir mit eingefrorenen Bärten (nie war mir das aus Kolumbien mitgebrachte Panela in der Thermoskanne mehr wert als dieser Tage) den verschneiten Wald anstiegen. Nach knapp 2h erreichten wir das Prebischtor, eine imposante, torförmige Felsformation, an dessen Seite ein Gasthaus im Fachwerkstil lehnt. Im Sommer sicher gut von Gästen besucht, war es derzeit geschlossen, und damit auch der Zugang zum Platau unter dem Tor selbst. Dass man fur diese Feststellung erst bis vors Tor der Gaststätte hochlaufen muss, ist bestenfalls unfreundlich. Aber Ärger wäre sinnlos, das Tor auch von unten sichtbar, und so machten wir uns nach einer Brotpause an den Abstieg. Schneller als erwartet trafen wir wieder in Hrensko ein, so dass noch Zeit für eins der besseren Restaurants blieb, bevor wir an den Kai gingen, von dem laut ÖPNV Website die Fähre um 16:48 fahren sollte. Wir warteten am Kai hin und her laufend… bis auf der anderen Seite bereits die S Bahn weg war. Die Fähre fährt auf Abruf – wenn man am Ablegesteg steht kommt sie rüber. Ärgerlich, da wie so zwar noch die nächste S Bahn nehmen konnten, der letzte Bus von Bad Schandau nach Sebnitz aber bereits weg war. Alle Möglichkeiten durchgecheckt fuhren wir nach Pirna weiter (grandioser Umweg), von wo noch ein späterer Bus nach Sebnitz fuhr, wenn auch keiner mehr ab dort nach Saupsdorf… Da half nur noch das Taxi. 

PS Famose Fotos folgen!

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Fertiges Album: auf in die Natur!

Gleich zwei Dinge, die mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt hielten, werde ich im Laufe des Februars abschließen: zum einen meine Bachelorarbeit, für die ich ja im September und Oktober in Kolumbien forschte, und seit dem viel Zeit am Schreibtisch damit verbrachte, all diese Erhebungen auszuwerten. Zum anderen das Album „Utopía“ meines Musikprojektes „Fremdgang“, für welches ich vor allem mit Flo und Eric in den letzten zwei Monaten viel Zeit im Studio verbrachte, und jetzt darauf warte, dass die CD das Presswerk verlässt. (Was das alles ist und soll und vor allem wie sich das anhört, seht ihr auf der Fremdgang-Seite, oder auch auf unserer Facebookseite). Da habe ich mir etwas Urlaub doch verdient, dachte ich mir, und werde nun zusammen mit Torben fünf Tage in die Böhmische Schweiz fahren, die unter einer vom sibirischen Wetter verursachten, bildhübschen Schneedecke liegt. In einer kleinen Pension am Rande des Nationalparks und der Grenze zur Tschechischen Republik werden wir ein wenig zur Ruhe kommen, und von dort aus wandernd (und in Schichten von dicker Kleidung gepackt) eins der schönsten Naturgebiete unseres Landes erkunden… wir sind gespannt was uns dort erwartet! Wenn ihr Tipps oder Erfahrungen habt, freuen wir uns da natürlich sehr drüber.
Bis dahin hört euch schonmal das Medley des Fremdgang-Albums an und schreibt mir, wenn ihr auch eines kaufen möchtet, dann bekommt ihr sie direkt zugeschickt – ihr freut euch über die Musik, und wir darüber, dass wir unsere Kosten gedeckt kriegen. Und natürlich darüber, dass ihr euch freut. Mit dem Gedanken im Kopf freu ich mich wiederum umso mehr aufs Wandern.

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Medellin. Letzte Eindrücke.

Jardin BotanicoDer Geruch von frischem Pandebono-Käsebrot. Straßenverkäufer die lauthals „Guarapo Guarapo Guarapo“ rufen und damit ihr Getränk aus gekühltem Zuckerrohrsaft anpreisen. Händler die laut in die Hände klatschen um auf ihre ausgestellte Ware aufmerksam zu machen. Im botanischen Garten unter schön warmer Sonne liegen und anschließend im Parque de los Deseos mit Freunden Musik machen. Durch die Fußgängerzone laufen auf der Suche nach diesem einen Objekt dass ich mir unbedingt noch holen wollte. Frühstück aus Rührei, Arepa mit Käse und Kaffee in meinem simplen Lieblingsrestaurant im Hospital-Viertel. Einen Abend im kostenlosen Teatro Lido Tanzvorstellungen der verschiedenen Regionen Antioquias sehen. Sich von einem alten Uhrmacher das Armband reparieren lassen. Wieder mit meinen Mitbewohnern Byron und Nicolás rumalbern. Sich von Jessica im Parque Explora durch die Einstein-Ausstellung führen lassen und über den zweiten Weltkrieg reden. Zu oft übersüße Bocadillos essen. Vieles für meine Rückkehr vorbereiten. Sich wegen der üblichen Probleme nicht mit allen Leuten treffen können. Alte, aber bestens erhaltene Schallplatten für 1,50 Euro in einem kleinen Bücherladen um die Ecke kaufen. Kaffee im Parque Bolivar trinken und die Leute beobachten, die den Kopf über den etwas verrückten Straßenprediger schütteln, der immer wieder laut schreit „Konvertiert! Und ihr werdet leeeeeeeben!“. Panzerottis essen. (Immer wieder.) Meinen Rucksack packen und mich weniger über Platz- mehr über Gewichtsprobleme ärgern. Innerlich Abschied nehmen.
Parque de los Deseos

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Wie soll man helfen.

Ein Aufenthalt in Lateinamerika ist kaum möglich, ohne früher oder später der Armut über den Weg zu laufen. Obdachlose in den Straßen sind allgegenwärtig. Gestohlen oder geraubt wird immer noch häufig in einsamen nächtlichen Straßen (als Jordan in Medellin war, wurden wir an einer Straßenkreuzung von zwei Motorradfahrern bestohlen, die anhielten, Jordan eine um den Hals getragene Kette vom Hals rissen und schnell fortfuhren). Gebettelt wird überall, wo Leute sind – oft nur um wenige hundert Pesos (ein paar Cent), ob für die nächste Empanada oder einen Aguardiente, wer weiß das schon. Einmal bat mich abends in der Candelaria Bogotas ein Mann um ein paar Pesos („ich bettel lieber, als zu klauen“). Ich antwortete, dass ich kein Kleingeld habe, was stimmte, worauf er meinte, dann könne ich ihm vielleicht am unteren Ende der Straße etwas zu Essen kaufen. Nun, da kann ich mir auf jeden Fall sicher sein, dass es auch wirklich um Essen geht, dachte ich mir, ging mit ihm zwei Blöcke weiter und kaufte ihm ein Stück Pizza für 2000 Pesos. So weit, so gut, doch anschließend fragte er, ob ich nicht noch 200 Pesos für eine Empanada hätte. Hatte ich erstens tatsächlich nicht (weil ich mit einem 2000-Schein bezahlt hatte), und fand ich zweitens etwas merkwürdig. Versuchte er nur, noch etwas mehr von einem offensichtlich spendablen Passanten zu bekommen, oder würde das Bargeld nicht lieber in Drogen investiert werden? – man kann es nie wissen. Und Spenden auf der Straße ist auch keine wirklich langfristige Hilfe. Und dann überlegt man sich, ob man nicht einfach weitergehen sollte, so wie Victor, der als 12-Jähriger ausgeraubt wurde, nachdem er einem Bettelnden versprochen hatte, etwas mehr Geld von zuhause zu holen. Und dann sieht man Obdachlose, die in Kleiderfetzen auf den Bürgersteigen neben den luftverpesteten Straßen schlafen, und weiß nicht, wer nicht arbeiten kann, und wer nicht will. Ich schrieb schon nach meinem letzten Aufenthalt im Text „Weißer Nebel“ „Doch was kann ich schon tun, außer spenden und Texte schreiben“… man fühlt sich manchmal so hilflos, als könnte man nichts tun, um dieses zum Teil von uns mitverantwortete Elend zu bekämpfen. Das ist natürlich falsch. Man kann etwas tun. Auch abgesehen von Spenden, nicht unbedingt an einzelne Bettler, sondern an Organisationen wie Un Techo para mi país („Ein Dach für mein Land“, die armen Familien in Lateinamerika helfen, sich eine stabile Unterkunft bauen zu können) oder vergleichbare Organisationen. Mikrokredite sind eine andere Möglichkeit, durch welche viele Menschen aus der Armut entfliehen können, und man selbst nicht einmal sein Geld „verschenken“ muss, sondern es meist wiederbekommt. Ich bin noch auf der Suche nach der perfekten Mikrokredit-Organisation (mit dem geringsten Zinssatz für die Kreditnehmer und einer Vergabe auch an wirklich arme Menschen) – bis dahin habe ich mit kiva.org schonmal eine sehr Gute gefunden, die ich euch auch ans Herz legen möchte. 25$ sind nicht mal 20€, die ihr wahrscheinlich auch wieder zurückbekommt, und in der Zwischenzeit ist einem Menschen und seiner/ihrer Familie am anderen Ende der Welt damit mehr geholfen, als wir uns mit 20€ vorstellen könnten. Zeit, seine Aktien an der Börse zu verkaufen, und das Geld in etwas Sinnvolles zu stecken.

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10 Dinge, die man in Bogota bei Regen machen kann

Bogota…und da es in Bogotá quasi täglich regnet – was man überhaupt machen kann.

1. Sich durch den Buchladen „Merlin“ (Carrera 9 mit Calle 16) durchschmökern, und nach dem klein scheinenden Raum am Eingang drei volle Etagen mit teils uralten Büchern in Ledereinband in verschiedensten Sprachen zu allen nur denkbaren Themen entdecken
2. In eine der kleinen Panaderias in der Candelaria gehen und sich durch die köstlichen Cookies, Teilchen und Trüffel bei einer heissen Schokolade probieren, bis eine regenfreie Stunde einem die Chance gibt, die schöne Altstadt drumherum zu durchlaufen
3. Im Museo de Oro prähispanische Metallkunst bewundern und über die Bedeutung von „El Dorado“ lernen, oder sich einen echt guten Film über „los Colombianos tal como somos“ im 4. Stock ansehen
4. Auf dem Flohmarkt (Mercado de Pulgas) San Alejo unter den Plastikplanen der Stände alte Wählscheibentelefone, notwendige Schals und Mützen, verdammt günstige Hängematten, Filmplakate oder Süßspeisen und Säfte kaufen
5. In der Cinemateca Distrital, einer mit Independentkinos vergleichbaren Institution in einem altkolonialen Gebäude (Carrera 7 con Calle 22, #79) Dokumentarfilme oder Untergrundproduktionen für 2500 Pesos ansehen, oder (mit weniger frequenten Aufführungszeiten) für etwas mehr Geld ins Teatro Municipal direkt nebenan gehen
6. Bestenlisten schreiben. Okay, das zählt eigentlich nicht. Was man stattdessen machen kann, was zwar nicht so viel Spass macht, aber ein guter Zeitvertreib während Regen ist: versuchen, das Transmilenio-Bussystem zu verstehen.
7. Sich mit Victor (oder einem anderen intelligenten Uni Nacional-Studenten 😉 ) in einem Crepes & Waffles ein Crepe mit Kaffeeeis, Arequipe, Krokant und Schokosausse bestellen und über das kolumbianische Bildungssystem aufklären lassen
8. Forschungsinterviews mit Anthropologen über die Identität von Afrokolumbianern führen. Okay, für alle Nicht-Soziologen (obwohl das wirklich spannend ist!): mit einem paar wasserdichter Schuhe eine der Strassen östlich der Plaza hochrennen und versuchen, nicht auf den durch Flüsse aus Regenwasser durchnässte Kopfsteine auszurutschen, um unter einem der Regenschirme Halt zu machen, unter denen ältere Frauen „Ricas Obleas“ verkaufen – große, runde Obladen mit wahlweise einer oder aller der folgenden Zutaten beschmiert: Brombeeren (die hier ECHT populär sind), Arequipe, Kondensmilch, geraspelter Käse, Erdnussstückchen oder Kokosraspeln.
9. An der Uni Nacional zu kulturellen Veranstaltungen, Theateraufführungen o.ä. gehen (fast immer kostenlos), und/oder immer Samstags im Hof der Cuenteros (notfalls bei der Cafeteria unterstellen, wenn es… nein, weil es regnet) teils weitgereisten, professionellen Geschichtenerzählern lauschen
10. Mit einer Ausgabe des Espectadors, der Semana oder ähnlichen Presseprodukten einen Tinto (schwarzer Kaffee) trinken, auf die Strasse blicken, die sich durch den Regen mal wieder in einen reissenden Strom verwandelt, und alter Salsa-, Tango- und spanischer Opernmusik auf Schallplatte lauschen, während sich alte Männer an den umgebenden Tischen über Gott und die Welt unterhalten – sehr geeignet: das offenbar namenlose Café von der Carrera 7 kommend die Calle 22 hochlaufend auf der rechten Seite.

Das waren so ziemlich auch meine sinnvollsten Beschäftigungen der letzten Tage in Bogotá. Außer Schnupfen kriegen. Aber das war ja schon fast erwartbar. Inzwischen bin ich nach einer 18 (!) Stunden langen Fahrt (statt üblichen ca 10) von Bogotá per Bus nach Medellin gekommen (wir wurden durch einen Erdrutsch aufgehalten. Sehr lange.) und freue mich hier noch eine Weile übers gute Wetter. Eine Woche noch. Und dann geht es schon wieder zurück ins kalte Deutschland. Da hilft mir meine Liste bestimmt auch.

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Nachgeholte Fotos!

Wie bereits erwähnt, gab es lange Zeit ein Problem mit dem Hochladen von Fotos hier im Blog. Das ist zumindest teils gelöst, und so kann ich jetzt ein paar Fotos der letzten Reiseaufenthalte nachholen. Die Blogeinträge dazu sind ja schon weiter unten vorhanden, deshalb nur mit kurzer Textzusammenfassung.
Cartagena, wo Jordan und ich per Flieger von Medellin ankamen und ein wenig Zeit in der tollen Altstadt und dem Handwerkerviertel Getsemani verbrachten:
Cartagena Getsemani Jordan in Cartagena
Palenque San Basilio, wo ich einen schwer interessanten Teil meiner Forschungsarbeit für die Thesis erledigte (wozu es bald auch noch einen extra Artikel geben wird):
Palenque San Basilio interview in Palenque 2 Interview in Palenque 1 Musiker in Palenque
Playa Linda, wo wir uns anschliessend ein wenig karibische Auszeit gönnten:
Unterwegs zur Playa Linda Playa Linda Strand Playa Linda bei Nacht
Rio Claro, ein herrlicher Naturpark, wo wir campten und ausgiebige Wanderungen durch Dschungel und Marmorhöhlen unternahmen:
Rio Claro Campingplatz Rio Claro1

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Alles läuft irgendwie anders als geplant. Forschen in Bogota

Mittwochs sollte ich eigentlich um 14 Uhr mein Experteninterview mit dem Anthropologen Eduardo Restrepo an der Universidad Javeriana in Bogota führen. Mein derzeitiger Mitbewohner (ich bin in der Wohnung eines Bekannten untergekommen) begleitete mich dorthin und so fand ich auch zügig das entsprechende Büro – nur den dazugehörigen Professor nicht. Ich wartete eine volle Stunde bevor ich aufgab, und stattdessen das Instituto Pensar suchte, wo Ana Maria Gomez-Londoño, eine Freundin meiner Zweitkorrektorin in Halle, Liliana Gomez-Popescu vom romanistischen Institut, arbeitet. Trotz des unangekündigten Besuches (sie war auf ein Treffen für Donnerstag vorbereitet), fand sie Zeit für mich und wir unterhielten uns sehr interessant über mein Thesis-Thema und die Probleme beim Forschen, sie schenkte mir ein Buch, das kürzlich hier veröffentlicht wurde, aber wie so oft bei Universitätsliteratur, noch eine Weile in die „normalen“ Buchläden brauchen wird, und vermittelte mir den Kontakt zu einer weiteren Proifessorin an der Universidad Javeriana, die auf dem Gebiet der Afrokolumbianer (meinem Thesis-Thema) bewandert ist (Graciela Maglia)- vielleicht kann ein Experteninterview mit ihr jenes mit Herrn Restrepo ersetzen – der konnte nämlich Donnerstag nur zu genau der Zeit, zu welcher ich bereits ein weiteres Interview führte, und ist danach in Argentinien… Mittwochs kam er nicht zur ausgemachten Zeit, weil er durch die Streiks aufgehalten wurde – kolumbianische Studenten befinden sich derzeit landesweit in Streiks gegen die Gesetze zur Ermöglichung einer universitären Profitorientierung.

Am Donnerstag hatte ich für 9 Uhr ein Interview mit dem Gründer und Ex-Präsidenten der afrokolumbianischen Organisation Cimarron, Juan de Dios Mosquera, vereinbart, stand also früh auf, packte Aufnahmegerät, Kamera und Regenkleidung ein und machte mich auf zu der Adresse, die ich von der Organisation in einer Mail stehen hatte – Calle 13 mit Carrera 5. Dort fand ich jedoch nicht die angegebene Hausnummer vor. Ging auch schwer, da ich mich in der „neuen“ Calle 13 befand. Die Adresse stammte aus der Zeit vor der Strassenumbenennung (wann immer das war). In der alten Calle 13 fand ich die Nummer – nicht jedoch Cimarron. Der Sicherheitsmann wusste nichts von einem Dios Mosquera. Zum Glück entdeckte ich ein Papierschild mit dem Hinweis, Cimarron sei umgezogen in die Carrera 9 mit Calle 12. Vier Blocks runtergelaufen. Es gibt die Calle 12a, 12b und 12c. Es kostete mich eine Weile bis ich schliesslich das richtige Haus fand und im 3. Stock vor der Sekretärin stand, die mir sagte, Herr Dios Mosquera sei nicht im Haus. Es war 9:30. Auf telefonische Nachfrage stellte sich heraus, dass sein Flug von Cali Verspätung gehabt hatte. Um 10 Uhr tauchte er schliesslich auf. Dann zum Glück lieft das Interview wirklich hervorragend. Zwei Stunden später verabschiedete ich mich mit jeder Menge gutem Interviewmaterial.

Nach dem Wegfall meines ursprünglich geplanten Interviews mit Herrn Restrepo versuchte ich dann, die mir empfohlene Graciela Maglia zu erreichen. Leider vergeblich. Als ich in der dortigen Fakultät stand und feststellte, dass sie auch vor Ort nicht vorzufinden war, gab ich nach, als mich mein guter Freund Victor anrief und fragte, ob ich Zeit habe um mich mit ihm in der Uni Nacional zu treffen. Also machte ich mich auf den Weg dorthin, und während gemeinsamen Mittagessens fragte er, ob ich mich denn schon nach geeigneten Personen an seiner Uni umgesehen habe. Hatte ich noch nicht. Wir schauten in der Fakultät der Sozialwissenschaften vorbei, die wegen des nationalen Streiks fast völlig vereinsamt war. Eine Sekretärin konnte mir jedoch die Telefonnummer einer Expertin auf dem Gebiet der Afrokolumbianer geben, die ich sogleich versuchte zu erreichen. Vergeblich. Eine andere Sekretärin beantwortete stattdessen den Anruf, und wies mich darauf hin, dass ich die besagte Frau wahrscheinlich am selben Abend (gestern) bei einer Theatervorführung der Projektreihe „Genereo y Racismo“ in der Uni vorfinden würde. Nun, das klang auch so interessant, und ich erschien pünktlich um 6 am angekündigten Ort. Inzwischen gelernt: Pünktlich und Lateinamerika ist nicht wirklich kompatibel. Die Veranstaltung begann um 7:15, war dann die Wartezeit allerdings wirklich wert. Die Professorin fand ich zwar nicht, dafür unterhielt ich mich nachher jedoch noch mit Franklin Hernandez, einem der Schauspieler, der als Anthropologe auch für die dem sich kritisch mit Diskriminierung von Afros auseinandersetztenden Theaterstücks zugrundeliegende Forschung verantwortlich war. Kurzerhand notierte ich seine Telefonnummer, und heute werde ich, wenn alles gut läuft, ein Interview mit ihm durchführen. Und, um mein Forschungsglück gänzlich wieder dem positiven zuzuwenden, bekam ich endlich eine Antwort von Graciela Maglia, die ihre Mails aufgrund einer Forschungsreise noch nicht gelesen haben konnte. Am kommenden Dienstag habe sie Zeit für ein Interview. Nun hatte ich zwar eigentlich geplant, ab Montag abend wieder nach Medellin zurückzufahren. Aber… naja, ihr seht es selbst, das kleine Wörtchen „geplant“. Konnte ja nichts werden.

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Cartagena – Claro – Bogota

Ich kann mich verhaeltnismaessig kurz fassen, denn die meisten Ereignisse der letzten Tage waren zwar spannend, doch an sich nicht neu fuer mich: unseren letzten Tag in Cartagena fuhren wir zum Vulkan Totumo, einem Schlammvulkan in der Umgebung, in dem man ein erholsames Schlammbad nehmen kann. Anders als bei meinem Januar/Besuch nahmen wir diesmal eine Tour dahin, was preislich fast gleich kommt, aber vom Transportweg schneller und bewquemer ist. Der unleugbare Nachteil ist jedoch, dass man seine Zeit dort in engem Rahmen geniessen muss und mit zu vielen Leuten teilt. Wir hatten noch Glueck, dass wir anfangs @nur@ zehn Leute dort drin waren. Als wir bewusst frueh rausgingen, um etwas Ruhe beim anschliessenden Bad in der Lagune zu haben, standen Leute von drei Bussen an der Treppe Schlange… erneut bewiesen, warum ich Touren wie diees lieber meide.
Dann machten wir uns auf den Weg nach Rio Claro, hier der Weg dafuer umso komplizierter: per drastisch runtergehandeltem Taxi vom Flughafen Medellin an die Carretera, dort per (zufaelligem) Anhalter nach El Penol (das Dorf, nicht der Stein), per Bus zu einem anderen Ort, von dem dann schliesslich einen weiteren Bus nach Rio Claro. (Der Weg von dort gestern nach Bogtoa mit nur einmal umsteigen war vergleichsweise leicht). In dem herrlichen Naturreservat uebernachteten wir zwei Naechte, anders als bei meinem Januarbesuch im Zelt (nachts leider dank starken Regenfaellen etwas ungemuetlich) und genossen die schoene Natur, die Marmorhoehlen und eine abenteuerliche Fluss-raftingtour auf eigene Faust (mit zwei ausgeliehenen Schwimmwesten). Gestern in Bogota angekommen, holte uns Victor, ein guter Greund, vom Terminal ab und begleitete uns zur Wohnung seines Schulfreundes Francesco, der uns neterweise hier unterkommen laesst (auch dies also anders als beim Januarbesuch). Wir haben ein eigenes Zimmer, warme Dusche und der Mitbewohner Christian machte uns heute auch noch gutes Fruehstueck aus Aguapanela, Ruehrei und Arepa. Luxus. Der Abend verwandelte sich auf landesuebliche Weise von „wir sitzen einfach ein bisschen rum und trinken den Rest Medellin-Rum“ zu ausgelassenem Tanzen und Karaoke… Schoener Abend.
Heute fuhren wir dann zur Catedral del Sal, auch dies wieder bekannt fuer mich, doch erneut ein beeindruckendes Erlebnis. Morgen werde ich Jordan dann noch Bogotas Innenstadt und die Candelaria zeigen, und dann fliegt sie abends zurueck nach Seattle – was fuer mich erstmal heisst: genug gereist, und zurueck an die Arbeit: mehrere Interviews und eine Praesentation erwarten mich.

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Playa Linda

Der ursrüngliche Plan sah anders aus. Zusammen mit Christian wollten wir gesern auf eine Exkursion gestartet sein, bei der wir drei Tage lang verschiedene Inseln mit ehemaligen Palenques besuchen würden. Nach dem finanziellen Hick-Hack in San Basilio (an dem er nicht ganz unschuldig war) kamen wir jedoch ins Überlegen: wie viel würden wir hier extra zahlen, und was würden wir dann überhaupt noch für unser Geld bekommen? Die Entscheidung wurde uns abgenommen, da Christian noch bevor wir uns mit ihm treffen konnten (was aus Kommunikationsgründen nicht mehr zustandekam) schrieb, dass die Abfahrt auf Mittwoch verschoben werden müsste – der angedachte 3-Tagesrahmen wäre mit unserem Rückflug am Freitag morgen ohnehin nicht vereinbar gewesen. Also entschieden wir uns spontan, selbstständig auf eine nahegelegene Insel zu fahren und auf das Inselhopping zu verzichten. Noch am Montag abend, als wir in der zum Treffen angedachten Bar sassen und von einer Chapata-Band angenehm überrascht wurden (übrigens auch Musik mit afrokolumbianischen Wurzeln) und uns wieder ziemlich wachtanzten, lernten wir Melissa und Diego kennen, indem erstere auf uns zukam und fragte ob wir Argentinier seien (das alte Backbackerspiel zu schätzen, wo andere herkommen). Sie selbst ist nebenbei Argentinierin, und ihre Begleitung ein Peruaner – selten genug, einen Peruano auf Reisen zu sehen. Verständlicherweise kamen wir schnell ins Gespräch. Und so kam es schlielich, dass nach einer Bootüberfahrt von Boca Grande aus zur Playa Linda (dem „schönen Strand“) ein Peruaner, eine Argentinierin, eine Gringa und ich mit leichtem Gepäck an dem seinem Namen gerecht werdenden Strand ankamen. Meerbrise, wohltemperiertes Karibik-Wasser, nur ein kleines Restaurant mit Cabaña und wenig anderen Besuchern – wie die kolumianische Tourismuskampagne so schön sagt: Das einzige Risiko ist, dass du bleiben willst. Auch wenn der Cabaña-Besitzer geradezu paranoide Sicherheitsvorkehrungen an den Tag legt: wir sollten unser Zelt und die Hängematten von Diego und Melssa direkt bei der Holzhütte aufsellen, er würde die Nacht über Wachdienst halten (zwei Hunde gabs auch noch) und als wir (tagsüber!) ins Dorf auf der Insel liefen um Lnsmittel zu kaufen, schickte er uns einen Freund mit auf den Weg. Wegen Sicherheit. Nun gut, vielleicht lieber zu viel als zu wenig, aber er machte mich nervöser als nötig gewesen wäre. Aber immerhin: das Zelt aufstellen kostete uns ebenso wenietwas wie die zur Verfügung gestellten Kochmaterialien, so das selbst ein ausgiebigeres Trinkgeld wirklich angemessen war. Heut assen wir auch dort sehr lecker zu Mittag (Patacones, Kokosreis und frischen Fisch für die Fischesser, frisches Pollo für mich 😉 ), damit sich der Aufwand für ihn auch irgendwie gelohnt hat. So verbrachten wir die Zeit bei Sonnenscheint mit schwimmen, lesen, schreiben, plaudern, essen, kochen (gestern zumindest) und in der Sonne faulenzen, und en Abend mit gutem Rum am Strandlagerfeuer. Brauch ich da noch Fotos, um euch neidisch zu machen? …Eigentlich nicht. Kann ich eh immer noch nicht 😉

Den Abend verbrachten wir dann sehr gemütlich in unserem Barrio Getsemani, mit frischem Maracuya-Bananensaft vor einer kleinen, untouristischen Plaza und viel umherschlendern, denn dafür ist Cartagena wirklich wie geschaffen.