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Tag: Verkehr

Wie soll man helfen.

Wie soll man helfen.

Ein Aufenthalt in Lateinamerika ist kaum möglich, ohne früher oder später der Armut über den Weg zu laufen. Obdachlose in den Straßen sind allgegenwärtig. Gestohlen oder geraubt wird immer noch häufig in einsamen nächtlichen Straßen (als Jordan in Medellin war, wurden wir an einer Straßenkreuzung von zwei Motorradfahrern bestohlen, die anhielten, Jordan eine um den Hals getragene Kette vom Hals rissen und schnell fortfuhren). Gebettelt wird überall, wo Leute sind – oft nur um wenige hundert Pesos (ein paar Cent),…

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Auf See

Auf See

Tag 1: Warum ich immer noch hier bin Es sollte eigentlich ganz einfach sein: Gestern um 9:30 wollten wir uns beim DAS treffen, um unsere Pässe ausreisestempeln zu lassen und dann hätte es gestern Mittag losgehen lönnen. Nichts da. Wir warteten erst auf den Käptn, dann ein paar fehlende Passagiere und dann den Hafenmeister, nur um dann mitgeteilt zu bekommen, dass der DAS-Mann erst um 14:30 könne. Also packten wir in der Zwischenzeit schon unser Zeug auf den Katamaran “Drus”,…

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Im Vulkan schwimmen / Cartagena corriente

Im Vulkan schwimmen / Cartagena corriente

Im Vulkan schwimmen Heute hab ich eins meiner grossen Wunschziele abgehakt: auf einen aktiven Vulkan steigen und in den Krater sehen – und damit noch nicht genug: ich hab sogar drin gebadet. Doch keine Angst – es ist ein ganz harmloser, kleiner Vulkan. Der Totuma, knappe 50km (3 Stunden mit 2 verschiedenen Bussen und einem Motorrad!) von Cartagena entfernt (wo ich mich inzwischen seit gestern befinde, jedoch noch nicht so viel von gesehen habe) ist grade mal 20m hoch und…

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Zu Pferd am Berg

Zu Pferd am Berg

Zu Pferd am Berg Höchsten Respekt für alle, die aus welchem Grund auch immer, stundenlag auf Pferderücken sitzen! Ich hatte dieses Erlebnis gestern zum ersten Mal für gerade mal zweieinhalb Stunden, und ich war erstmal froh, wieder auf ruhigem Boden zu stehen. Aber ansonsten eigentlich problemlos – die Stute war natürlich gut geschult und hörte auf jedes kleine Ruckeln an den Zügeln, und hat selbst bei den schwierigsten / steilsten Stellen nicht das Gleichgewicht verloren. Ja, ich bin übrigens immer…

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Cuenca oder: Warum ich so gern in den Anden bin

Cuenca oder: Warum ich so gern in den Anden bin

Schon kurz nach meiner Ankunft war klar: hier fühle ich mich wohl. Der Taxifahrer ist übermässig freundlich, die Strasse aus Kopfsteinpflaster von zahlreichen, guterhaltenen Kolonialhäusern gesäumt und an jeder Ecke steht eine Panaderia (Bäckerei). Das Klima ist genau wie ich es haben will (warm genug für T-Shirt tags bzw. leichter Pulli abends, nicht zu warm oder schwül, kein Regen…), die Stadt ist weder zu klein, noch zu gross, hat Flaire, ist lebendig und ein 5$-Hostel (in dem ich mich wohler…

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Verloren im Dschungel

Verloren im Dschungel

Wie man aus Baumwurzeln trinkt, …Termiten als Mückenschutz benutzt oder im Dschungel verlorgengegangene Freunde mithilfe eines riesigen Baumes zu sich ruft, sind nur drei Punkte des heute (siehe Datum) gelerntes ;). Früh um 8 fuhr ich mit meiner Gruppe (drei recht wortkarge Belgier, von denen 2 kein Spanisch sprechen) mit dem Auto zum Hafen von Nauta, von wo aus wir in einem Motor-Kanu weit in die Selva vorstiessen. Nachdeem wir das 3-Flusseck und damit den Anfang des Amazonas passiert hatten,…

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Viajando a Bolivia / Isla del Sol

Viajando a Bolivia / Isla del Sol

Viajando a Bolivia Hinter dem Fenster erstreckt sich ein Meer aus Wolken, aus denen Bergspitzen wie Inseln hervorragen, umgeben von weissschäumendem Nebel und unter einem stratosphärenblauen Himmel bei Sonnenschein, der so nie durch die Wolkendecke Limas dringt. Nachts um 4 von zuhause aufgebrochen kam ich ohne Probleme und sogar mit meiner Softdrink-Flasche an Bord des Peruvian-Airlines-Flugzeugs nach Cusco, das die Passagiere schon wenige Minuten nach dem Start mit dieser unglaublichen Aussicht beschenkte. In Cusco hatte ich dann viel zu viel…

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Öffentlicher Verkehr

Öffentlicher Verkehr

Da ich hier ja jetzt lebe, und nicht (nur) Urlaub mache, gibt es tatsächlich einmal von letztem Wochenende nichts Spannendes zu erzählen – nein wirklich! Ich habe mich ein wenig über meinen Schnupfen geärgert (ist aber nicht schlimm), meine Demografia-Aufgabe erledigt und irgendwie einfach mal wieder entspannt (okay, Samstag war nach der langen Hochzeitsfeier erstmal lang ausschlafen angesagt, da war sowieso fast der ganze Tag weg). Es war also wirklich erstmals so, als lebe ich hier wirklich, ohne fancy-Urlaubserlebnisse, sondern…

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Kantensteine, Kathedralen und Cusco

Kantensteine, Kathedralen und Cusco

Kantensteine, Kathedralen und Cusco Wie bereits erwähnt, sind viele Sehenswürdigkeiten in und um Cusco nur mit dem boleto turistico zu besichtigen – es gibt aber einige wenige Ausnahmen, und die nahm ich mir heute vor. Eigentlich wollte ich zuerst eine Kirche im Süden der Stadt sehen, die von innen mit zahllosen Spiegeln verziert ist – die ist aber völlig untouristisch (was gut ist) und man kann nur zum Gottesdienst rein, der um 7:00 anfängt (was nicht gut ist). Ganz so…

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Verloren in Nicaragua / 170 km bis Arequipa

Verloren in Nicaragua / 170 km bis Arequipa

Verloren in Nicaragua Spontan wie ich bin, habe ich mich heute kurzerhand nach Nicaragua begeben, um schon mal zu sehen, was mich so erwartet. Nicaragua, direkt nebenan zu Costa Rica, liegt nicht wie erwartet nahe der Pacifico, sondern bei San Felipe. So, verwirrt? Gut, das war ich auch, wenn auch auf andere Weise. Ich rede natürlich von Strassen, bzw. im Fall der “Pacifico” von einer (privaten) Uni. Und die Nicaragua… nun ja, die gibt es laut meiner Karte zwei Mal….

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