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Tag: Abenteuer

Wie soll man helfen.

Wie soll man helfen.

Ein Aufenthalt in Lateinamerika ist kaum möglich, ohne früher oder später der Armut über den Weg zu laufen. Obdachlose in den Straßen sind allgegenwärtig. Gestohlen oder geraubt wird immer noch häufig in einsamen nächtlichen Straßen (als Jordan in Medellin war, wurden wir an einer Straßenkreuzung von zwei Motorradfahrern bestohlen, die anhielten, Jordan eine um den Hals getragene Kette vom Hals rissen und schnell fortfuhren). Gebettelt wird überall, wo Leute sind – oft nur um wenige hundert Pesos (ein paar Cent),…

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Die Anziehungskraft eines Kontinents

Die Anziehungskraft eines Kontinents

Kaum hätte ich vor inzwischen über einem Jahr gedacht, als ich im peruanischen Lima eintraf, die wahrscheinlich acht aufregendsten Monate meines Lebens vor mir, dass ich schon im September 2011 erneut der Anziehungskraft dieses Kontinents erliege. Auf meiner Reise von Peru gen Norden verbrachte ich unter anderem einen Monat in Kolumbien, von Cali bis Cartagena reisend, und alles brannte sich in mein Gedächtnis ein. Dieses faszinierende Land, in dem ein Ausländer noch ein unerwarteter Reisender ist, dem man seine Heimatstadt…

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Costa Rica: zwei Seiten

Costa Rica: zwei Seiten

Der inaktive aktive Vulkan La Fortuna, ein kleiner, mittlerweile mit Gringos gefüllter Ort wie sonst landestypisches Essen mit Reis und Bohnen geullt ist, ist vor allem für eines berühmt: den Vulkan Arenal, an dessen Fuss das Städtchen sich befindet, und der nach ewiger Inaktivität in den 70ern plötzlich mit voller Power ausbrach und zwei nähergelegene Orte verschüttete. Seitdem war der typisch ikonisch geformte Feuerberg so gut wie täglich aktiv, spuckte Rauchwoken und Steinchen durch die Luft, liess Lavaströme auf der…

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Der erste richtige Vulkan und wie ich wieder runter kam

Der erste richtige Vulkan und wie ich wieder runter kam

Masaya Von unserem letzten Aufenthalt in Granada ging es gestern ins weniger touristische, aber eigentlich größere Masaya. Die Stadt gilt als Terrain der Arbeiterklasse und Kunsthandwerker, und wirkt um einiges nat”urlicher als Granada. Durch ein Erdbeben vor einigen Jahren sind wenig alte Geb”aude erhalten, und selbst das bessere Innenstadtviertel wirkt eher wie ein Außenviertel Limas. Heute widmeten wir uns hier einen halben Tag lang der Haupt/ und auch einzigen Attraktion der Stadt: seinen Märkten. Nachdem der lokale “Municipal”-Markt erwartbarerweise v.a….

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Jamaica für Panameños

Jamaica für Panameños

Jamaica für Panamaeños Der Vibe hat uns. Schon unser Hostel-rezeptionist, ein farbiger Rastafari, redet in einer für Lateinamerika völlig untypischen Langsamkeit, aus dem Restaurant gegenüber kling Reggaemusik und die ca. 90% Dunkelhäutigen vor den Holzhäusern reden abwechselnd Spanisch, “Jamaica-Englisch” und eine Mischung aus beiden. Aber ja, wir sind immer noch in Panama. nach 7h Fahrt, einer Sitzblockade auf der Strasse vor uns und einer bumpy Bootsfahrt sind wir jetzt auf Bastimento, einer Insel der Bocas del Toro-Gruppe in der panamaischen…

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La Paz / Camino del muerte / Dia de los Muertos

La Paz / Camino del muerte / Dia de los Muertos

Zusatz zum letzten Beitrag: Zwischen zwei Lichterwänden: La Paz Als sich der vollbepackte Micro durch überfüllte Strassen von El Alto durch elenden Verkehr in Richtung Zentrum kämpfte, war ich ja ehrlich gesagt nicht so begeistert – aber jetzt sitze ich in einer lebendigen Stadt, die Strassen voller Backpacker, Strassenhändler und Bolivianos die es sich leisten können hier im (touristischen) Zentrum zu leben, und nach links und rechts blicke ich auf zwei Wände aus gelb-blau-weissen Lichtpunkten – da La Paz in…

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Österreich im Dschungel

Österreich im Dschungel

Die kleine Ziegeldachkirche auf der Plaza Mayor, die holzgeschnitzten Verandas über dem “kleinen Kaffeehaus”, die Unterkunft im “Haus Köhel” und schliesslich das (vorzügliche) Wiener Schnitzel im “Gasthaus Tiroler Adler”… ja, ich bin immernoch in Peru. Heute früh um 6 sind wir mit einem der üblichen Combis von Oxapampa aus losgefahren, und gute 2 1/2 Stunden am Fluss entlang durch den Dschungel und auf atemberaubend engen Hangpfaden neben dem Canzon über die Strase überquerende Bäche gefahren (einmal fast stecken geblieben). Und…

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Die Sekte ist überall / Dschungel

Die Sekte ist überall / Dschungel

Die Sekte ist überall “Hey Chicos!” spricht uns (Nadja und mich, die wir über den Campus schlendern) eine Studentin an. Ich denke erst, es ist jemand von den Internationalen, die ich nicht wiedererkenne (ist mir schon passiert), aber nein. “Kennt ihr AIESEC?” ….aaaaah, die Sekte ist überall!!! 😀 Für alle, die nicht wissen, wovon ich rede(weil sie Christian nicht kennen) – AIESEC ist eine Internationale Organisation für Praktika etc., vor allem an Unis vertreten (u.a. auch in Halle – und…

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Flugzeuge im Bauch und das Gewissen / Die Vögel

Flugzeuge im Bauch und das Gewissen / Die Vögel

Flugzeuge im Bauch und das Gewissen In meinem Magen scheinen 10 der Cesnas umherzudüsen, in einer von denen ich eben noch gesessen habe. Die Hitze und die zahllosen Kurven brachten mich wirklich so kurz davor, die kleine Tüte vor mir zu benutzen, dass ich mich fragte, ob die ausreichen würde. Aber der Reihe nach. Nachdem ich gestern Abend in Nazca angekommen war und mich über den Flores-Bus aufgeregt hatte (der in nervtötender Lautstärke Reggaeton-Musikvideos gespielt hatte), suchte und fand ich…

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Wüst.

Wüst.

Auf einer unendlich scheinenden Strasse Richtung Cerros Colorados (rote Hügel) wandernd, das Meer weit links neben mir, kaum noch sichtbar; um mich herum: wüst. Und von wegen “die Wüste lebt” – es ist so still, dass ich meinen Tinnitus höre, und so weit das Auge reicht, nicht der Hauch einer Bewegung. Nur Sand und Stein. Ich komme mir vor wie verlaufen und verloren, obwohl ich in Wirklichkeit (zumindest grob) weiss, wo es langgeht – aber der Wüstenstaub flimmert und bis…

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